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Bamberg. Ein Einsatz jagt den anderen. Erst der mehr als zwölfstündige Einsatz bei einem Großbrand in Gädheim (Lkr. Haßberge), dann auch noch eine Unfallserie auf den Autobahnen um Bamberg.
Erst gegen 6.00 Uhr morgens konnten die rund 30 Helfer des THW Bamberg den Einsatz nach einem Großbrand eines landwirtschaftlichen Betriebes in Gädheim beenden, so leutete der Funkalarm die nächsten unruhigen Stunden für weitere Einsatzkräfte des Bamberger Ortsverbandes um 8.30 Uhr ein. In diesen frühen Morgenstunden alarmierte die Leitstelle Bamberg abermals das THW. Mehrere Verkehrsunfälle, darunter ein schwerer Unfall, ereigneten sich rund um das Autobahnkreuz Bamberg.
Nach einem Unfall auf der A 73 bei Bamberg-Ost kam es im Rückstau am Kreuz Bamberg auf der A 70 gegen 8 Uhr morgens zu einem Unfall mit drei Schwerverletzten. Ein Transporter fuhr ungebremst auf einen Kleinwagen auf und erfasste auch noch ein Motorrad, dessen Fahrer auf die Straße geschleudert wurde.
Der Fahrer eines Sattelzugs, der bei dem Unfall auch noch gestreift wurde, kam mit dem Schrecken davon. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 43.000 Euro.
Für die Bergungsarbeiten war die Autobahn fast vier Stunden lang, von 8.10 Uhr bis gegen 12 Uhr in Fahrtrichtung Schweinfurt voll gesperrt. Der nachfolgende Verkehr wurde an der Anschlussstelle Scheßlitz durch das THW Bamberg ausgeleitet.
Hier kam es in der Folge zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. Hier wurde wiederum das THW zur Absicherung der Unfallstelle und der ersten Maßnahmen eingesetzt.
Dem schweren Unfall am Bamberger Kreuz war eine Kollision auf der A 73 bei Bamberg- Ost vorangegangen, bei der zwei Pkw vollständig ausbrannten. Auch hier musste das THW Bamberg ein weiteres Fahrzeug zu Absicherungsmaßnahmen an die Unfallstelle schicken.