Mosbach, 15.07.2019, von Nancy Seliger

Erdbeben der Stärke 7.2 in Süddeutschland *Übung*

Eingestürzte Gebäude, verletzte und verschüttete Personen, entgleiste S-Bahn, verunglückte Busse – zahlreiche anspruchsvolle Szenarien forderten die rund 140 ehrenamtlichen THW-Kräfte des THW Regionalbereichs Bamberg während des diesjährigen Übungswochenendes.

Darunter befanden sich auch 13 Helfer des Ortsverbandes Bamberg, die am frühen Freitagabend gemeinsam mit vier weiteren oberfränkischen THW-Ortsverbänden als Verband Oberfranken in das fiktive Schadensgebiet nach Mosbach (Baden-Württemberg) abrückten.

Nach längerer Anreise als erwartet – die Kräfte wussten im Vorfeld nicht, wo es hin geht – waren alle froh, als sie nach einer Sicherheitseinweisung und Abendessen vor Ort endlich ihr Zelt aufschlagen und den Abend beenden konnten. Für den nächsten Tag wurde schließlich schon mit einem anstrengenden Programm gerechnet. Und unsere Helfer sollten recht behalten.

Gerade noch beim Frühstück, gingen bei mehreren Gruppen auch schon die Melder los und die Kräfte wurden zu den ersten Übungsszenarien herbeigerufen.

Gebäudeerkundung und Personenrettung sind nicht anspruchsvoll? Weit gefehlt! Das vor Ort befindliche Trümmergelände, die anspruchsvollen Gebäudezugänge sowie eingeschränkte Bewegungsfreiheit forderten unsere Helfer dann doch – sowohl körperlich als auch psychisch.

Und als am Mittag das erste Einsatzgebiet abgearbeitet war, sollte es das noch nicht gewesen sein…

Nach einer Verschnaufpause und einem stärkenden Mittagessen ging es am Nachmittag direkt noch in das zweite Einsatzgebiet. Hier waren Führungskräfte und Helfer wieder gefordert. Auch weil die Kräfte langsam nachließen.

Doch der Abend und damit auch das „Einsatzende“ nahte. Und damit ging es auch in den kameradschaftlichen Teil über, der zu so einer Übung natürlich auch dazu gehört.

Am Sonntagvormittag trat unsere Gruppe dann auch die Rückreise an. In der Unterkunft angekommen, wurde natürlich noch die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, bevor alle Helfer erschöpft aber zufrieden das THW-Wochenende beenden konnten.

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Neben den übenden Kräften war unser Ortsverband auch in Sonderfunktionen tätig.

Den Verband Oberfranken, bestehend aus fünf Ortsverbänden, durfte unser Zugführer als ausgebildeter Verbandsführer zum Übungsort führen. Und auch im Media Team der Übung waren zwei Helfer unseres Ortsverbandes aktiv und haben dazu beigetragen, dass wir an dieser Stelle einen Einblick ins Übungsgeschehen geben können.


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